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ie - Da ist eine wunderschöne Wiese

Samstag, 28. Februar 2015
Lesen lernen mit Bilderbüchern

Da ist eine wunderschöne Wiese!
Mit guter Luft und Blütenduft.
Mit schattigen Bäumen und Wolken zum Träumen.
Und was machen die Stadtleute?
Sie bringen ein Campingklo und einen Radio... und noch ganz viel mehr.

Winfried Oppgenorth hat mit seiner Illustration schon fast ein Wimmelbuch geschaffen. Die Texte von Wolf Harranth sind so eingängig, dass die Kinder nach zwei, drei Seiten schon mitsprechen können. Manche Passagen sind gereimt. Manche Aussagen wiederholen sich in leichter Abwandlung immer wieder... so wie wir Erwachse es gerne tun.

Das Ende ist ganz untypisch für ein Kinderbuch. Kein klassisches Happy End. Aber schlecht geht es auch nicht aus...
Meine Schüler waren total empört über das Verhalten der Erwachsenen. Es ist eines dieser großartigen Kinderbücher, die auch Erwachsene sehr nachdenklich zurücklässt. Ein Buch, das ich euch auch als Einstieg für Umweltthemen empfehlen kann.

 


Da ist eine wunderschöne Wiese
Wolf Harranth, Winfried Oppgenorth
978-3702655754
Jungbrunnen

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

Knüpfen mit der Scheibe

Donnerstag, 19. Februar 2015
Wer es gern kompliziert mag kann auch Kumihimu dazu sagen. Das ist japanisch und bedeutet "Schnüre flechten". In Bastelgeschäften gibts für viel Geld Scheiben zu kaufen, die auch nicht mehr können als mein Kartonresterl.


Es gibt unendlich viele Muster - sucht im Internet einfach danach. Zwei Farben ergeben z. B. ein tolles Wellenmuster.
Für meine Schüler war die Anweisung ganz klar: 7 verschiedene Farben abschneiden. Da kommt man weniger durcheinander als bei gleichfärbigen Arbeiten.

Wenn ihr Arbänder mit euren Schülern machen wollt, dann sind 70 cm Wolle ideal. Schmale Erstklässlerhände brauchen viel weniger, aber für Zweitklässlerpranken sind 50 cm zu wenig.

Was bracht ihr:
  • eine Kartonscheibe - Durchmesser völlig egal
  • acht Kerben
  • Ein kleines Loch in der Mitte. Das habe ich gestochen, denn bei großen Löchern rutscht den Kindern zu Beginn alles durch.
  • 7 Wollfäden
  • Eine Häkelnadel zum Durchholen der Fäden.


Vorbereitung:
  •  Zuerst stellen wir die Kartonscheibe her. Die Kinder dürfen mit dem Zirkel die Kreise ziehen. Die acht Markierungen werden dann von einer fertigen Scheibe übertragen.
  • 7 Wollfäden abschneiden. Ich habe an den Meterstäben bei 70 cm eine Markierung aufgeklebt. Ihr könntet auch Malerkrapp am Boden befestigen zum Abmessen.
  • Schnüre richten und einen Konten machen. Ich lasse hier großzügige 15cm frei. Beim Binden ums Handgelenk muss man dann nicht so rumfummeln.
  • Schnüre mit einer Häkelnadel durchs Loch holen.
  • Die 7 Schnüre auf die 8 Kerben verteilen... eine Kerbe bleibt frei.


Das Flechten/Knüpfen geht nun ganz einfach:

  • Halte die freie Kerbe zu dir.
  • Nach rechts bis drei zählen. Faden nehmen und an die freie Stelle stecken.... auf unsrem Bild rot.
  • Scheibe drehen, damit die freie Kerbe weider unten ist, bis drei zählen... hier hellgelben Faden auf den freien Platz stecken.



Das wars! Einfach immer weiter drehen und bis drei zählen. Flotte Schüler haben in einer Werkstunde ein Arband fertig.

Unser Ziel war es eigentlich Bücherwurm - Lesezeichen herzustellen. Einfach so lange knüpfen bis die 70 cm verbraucht sind. Dann eine Holzperle auffädeln (von einem zerlegten Autositz), Augen aufmalen, hinten einen Knopf - fertig.

Nun, die Lesezeichen müssen warten. Denn natürlich braucht jedes Kind selbst ein Armband. Und die beste Freundin auch. Und die Mama - natürlich! Und die Urstrumpftant...

Einige Mädels haben die Bänder auf eine Haarspange geknoten und sich (und die Freundin und Mama - eh klar ;-) damit behübscht.

Für Lesezeichen überleg ich mir einfach noch etwas Anderes...




Elternbrief Malrechnung

Sonntag, 15. Februar 2015
Ich beginne mit der zweiten Schulstufe nun mit dem gezielten Aufbau der Malreihen. Die Schüler bekommen das Malrechen-Heft von mir.

genauere Erklärung in diesem Post

Um den Eltern unserer Arbeitsweise nochmals zu erklären, habe  ich einen Elternbrief verfasst.


Elternbrief docx

Sehr interessant finde ich diese Seminararbeit von Gabriele Fohringer: Einmaleins einmal anders

 

sch - Es ging ein Schneemann durch das Land

Montag, 9. Februar 2015
Lesen lernen mit Bilderbüchern

Wieder mal ein österreichscher Klassiker, von Mira Lobe und Wilfried Opgenoorth. Mit Mira Lobes ganz eigener Sprachmelodie wird der Schnemann zum Teemann. Schließlich zum Gehmann, Kleemann, Seemann... lauter zusammengesetzte Nomen, dieses Hölzchen musste ich aufnehmen!


Hier findet ihr die Bilder alleine.

Außerdem ist ein Arbeitsblatt für die Schüler entstanden um nach diesem Schema selbst Nomen zu kreieren. Ich bin wieder begeistert von den Ergebnissen! (die Zettel sind noch unkorrigiert)
Gummibär und Pferdeäpfel sind ja meine Lieblingswörter!



Die Kinder zeichnen und schreiben die Wörter aufs Blatt. Dann wird das Geschriebene verdeckt, damit alle mitraten können welches Wort hier zu sehen ist.

Wenn ihr mehr zu Zusammensetzungen sucht, dann schaut mal zu diesem Post. 

Und wenn ihr es dann auch noch hinbekommt, dass es an diesem Vormittag schneit... dann wär das echt eine runde Sache ;-) Ihr habt doch bestimmt auch eine große Fundkiste. Diese Dinge stehen dem Schneemann-Gehmann hervorragend!


Mira Lobe, Wilfried Opgenoorth
978-3-7026-5786-4
Jungbrunnen

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

ch - Das kleine ICH-BIN-ICH

Sonntag, 8. Februar 2015


Das kleine ICH-BIN-ICH muss ich euch wohl nicht genauer vorstellen. Es ist Klassiker der österreichischen Kinderliteratur!


Ich habe alle wörtlichen Reden der Tiere auf Kärtchen geschrieben. Jedes Kind hat ein Kärtchen, ein Tier, erhalten und diese zwei, drei Sätze gelernt. Schließlich haben wir Stofftiere mitgebracht und diesen Tieren die Sätze in den Mund gelegt. Den allgemeinen Text habe ich gelesen.
Als Bühne diente uns eine Sitzbank, einzige Requisite war ein Faltschifferl. So ist ein kleines Theaterstück entstanden, das wir den Großen vorgespielt haben. Als Spezialeffekt hat das Ich-bin-ich, während des Stückes, vier mal sein Aussehen verändert.
  


Die Abbildung der Bastelanleitung findet ihr hier.

Was hier auch sehr gut dazupasst:
Zaubereinmaleins - interner Bereich: Zauberminis, Alles über mich


Das kleine ICH-BIN-ICH
Mira Lobe, Susi Weigel
Jungbrunnen
978-3-7026-4850-3


Meine Schüler mochten das Minibuch sehr gerne!
Auch wenn es für die Klasse wohl erstmal ein großes Buch braucht...
 Minibuch
978-3-7026-5691-1


Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

Familie August

Mittwoch, 28. Januar 2015

Familie August ist im Werkunterricht der ersten und zweiten Schulstufe entstanden. Ob es nun wirklich zu Werken passt, oder doch eher Bilderische Erziehung ist, oder einfach nur Basteln? Egal! Sie bereiten uns viel Freude! Wer literarische Begleitung für diese Arbeit sucht, den schicke ich zu diesem Post.

Was steckt drinnen?
  • Schablone für die Füße aufzeichnen und Karton ausschneiden (für Erstklässler eine stundenfüllende Aktion ;-)
  • Kartonrollen deckend bemalen. Gemeinerweise waren meine Vorgaben Ringel. Und die Kinder haben mich doch glatt entlarvt: "Das machst du nur, damit wir ordentliche Blubberbläschen erzeugen müssen!"
  • Wollvlies in passender Menge abzupfen... schwer! Das alles ohne eine Riesensauerei zu hinterlassen... seeeehr schwer!
  • Einen Knoten machen, damit die Haare zusammenhalten.
  • Platz fürs Gesicht einteilen.
  • Geduldig warten, bis die Frau Lehrerin alle Teile mit der Heißklebepistole zusammenfügt.
Die Idee habe ich bei Le Monde de Kitschi geklaut. Pensionierte Grundschullehrerinnen sind auch mit Enkelkindern kreativ:-) Danke, Astrid!
Clowns mit Arm könnt ihr bei jakobabs finden.

Lernentwicklungsbericht 1

Montag, 26. Januar 2015
Wir machen uns auf den Weg zu einer alternativen Leistungsbeurteilung... endlich!

In Österreich bekommen die Schülerinnen der ersten Schulstufe im Semsterzeugnis eine Note. EINE!
Und die soll alles aussagen: Wie gut man rechnet, was man im Werken so dazugelernt hat, ob man die Buchstaben kann und wie toll man schon liest, wie eifrig man turnt und wie gut man sing,... das geht nicht?
Genau!
Das ist sogar richtig unsinnig?
Genau meine Meinung!

In vielen Schulen ist es daher für die erste Schulstufe, manchmal auch für die Grundstufe I, üblich alternative Beurteilungen zu geben. Es ist ein recht einfaches Ansuchen. Heuer verwenden wir unseren Lernentwicklungsbericht noch parallel zum  Zeugnis, nächstes Jahr hoffentlich schon stattdessen.



Ich biete euch den Lernentwicklungsbericht im pdf und docx Format an. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr den genau so braucht wie ich. Ein Deckblatt gibt es auch noch - aber das muss nun wirklich jede von euch selbst gestalten.

Unser Lernentwicklungsbericht ist relativ ausfühlich und orientiert sich am Österreichischen Lehrplan. Die Unterüberschriften der Fächer sind nach dem Lehrplan geordnet.
Ich habe in den letzen Woche dutzende Pensenbücher, Lerntagebücher,... gewälzt um nun schlussendlich auf meine passende Version zu kommen. Vielleicht helfen nun meine Ideen euch ein wenig weiter.


W - Die Geschichte vom guten Wolf

Dienstag, 20. Januar 2015
Lesen lernen mit Bilderbüchern

Oft werden den Tieren bestimmte Charaktereigenschaften zugeschrieben: der Wolf ist böse, der Hase ängstlich, der Fuchs schlau und die Eule klug. Der Großvater des Wolfes schimpft deswegen: Das ist eine dumme Allerweltsweisheit!
Daraufhin erzählt er die Geschichte vom guten Wolf, der als Arzt versucht hat, den Tieren im Wald zu helfen. Da aber alle dachten, Wölfe seien böse, wollte zunächst keiner seine Hilfe annehmen. Erst als der Winter kam, wandten sie sich an den Wolf. Und sie mussten feststellen, dass er alles andere als böse war!
Seine Weisheit und Hilfsbereitschaft verbreitete sich rasch im Wald, sodass ihn alle nur noch als den guten Wolf kannten.

Die Geschichte hat etwas von einer Fabel - ist aber viel spritziger und moderner geschrieben. Auch das Ende ist untypisch für eine Fabel. Kein erhobener Zeigefinger, sondern ein Happy End mit realistischen Zügen.

Die Geschichte ist großartig! Aber so richtig zum Verlieben sind die Bilder! Da ich leider nicht die Erlaubnis habe, sie in einem Material zu verwenden -der Verlag findet es erst gar nicht nötig mir zu antworten- zeige ich euch nur einen ganz kleinen Ausschnitt, damit ihr trotzdem Lust auf dieses Buch bekommt:

Meist zeichne ich die Bilder selbst, wenn mir der Verlag nicht gestattet die Bilder zu verwenden. Aber hier ist das einfach unmöglich! Ich bin so verliebt in diese zarten Gesichtsausdrücke - das bekomm ich einfach nicht annähernd so hin!

Deshalb gibt es heute auch nicht wirklich ein Material zum Buch. Jede Schülerin durfte sich ihr Lieblingsbild wünschen. Das habe ich eingescannt und groß ausgedruckt. Dazu schreiben die Kinder. Manche haben die Geschichte weitergesponnen, andere nur die Eckdaten aufgeschrieben... ganz unterschiedlich.

Das Lied, das herrlich dazupasst, kann ich aber mit euch teilen! 


Wer Unterstützung beim Erarbeiten braucht kann hier oder hier nachhören. Lasst eure Schulkinder selbst Gesten finden - sie sind da viel kreativer als wir!

Ich besitze das Buch noch in alter Rechtschreibung. Die Geschichte ist aber in einem Sammelband (besitze ich nicht), aus dem Jahr 2014, neu aufgelegt.

   Jósef Wilkon, Peter Nickl
Der gute Wolf und andere Tiergeschichten
Nord Süd Verlag
978-3314102271 

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

K - Dann rufen alle Hoppelpopp

Montag, 12. Januar 2015

Diesmal fragt ihr euch bestimmt wieder: Was hat dieser Buchtitel mit K zu tun?

Die Geschichte handelt von 5 Kaninchen: Kanikl, Könikl, Kinikl, Kaunikl und Kunikl. Sie sind zufriedene Geschwister. Doch dann kommt der große Hoppelpopp und fragt: Wer ist der Tüchtigste? Es stelllt sich heraus einer ist besonders schnell, einer mutiger,... Und jedes der kleinen Kaninchenkinder kommt sich tüchtiger, besser vor als die Geschwister. Außer Kunikl, der kann nichts Besonders.
Doch als der Dachs kommt trommelt er seine Geschwister zusammen und gemeinsam können sie ihn verjagen. So merken sie: Gemeinsam sind wir stark. Und wenn sich jemand besser, größer, stärker vorkommt, dann rufen alle Hoppelpopp!


Leseblatt Hoppelpopp

Meine gezeichneten Bilder findet ihr hier.



 Blättern durchs Buch - hier
Dann rufen alle Hoppelpopp
Mira Lobe und Angelika Kaufmann
978-7074-1172-0

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

H - Ich kuschel dich warm kleiner Hase 2

Mittwoch, 7. Januar 2015
Lesen lernen mit Bilderbüchern


In diesem Post findet ihr den ersten Teil des Materials zum Buch.

Nun gibt es zur Ergänzung einige Tafelbilder und Leseblätter. Das System der zusammengesetzten Wörter ist hier deutlich zu sehen.






Meine Bilder zum Buch findet ihr hier.

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

Krippe - ein paar neue Erkenntnisse

Samstag, 20. Dezember 2014
Intesive Forschungen meiner Schulkinder haben einige unbekannte Fakten ans Tageslicht befürdert. Ich hoffe, sie bringen euer Weltbild nicht allzusehr ins Wanken.

Der Knaller gleich zu Beginn: Jesus war eigentlich Zwilling!


Josef hat den Stall in Null Komma Nix in ein gemütliches Heim umgewandelt - inklusive Nachtkasterl. Schon geschickt, wenn man einen Schreiner zum Papa hat.


Jesus hatte zwei Betten. Eine Wiege und ein festes Bett. Manchmal wird ihm in der Wiege nämlich schlecht.


Außerdem ist dem Stall ein geräumiger Krabbelgarten für Jesus angeschlossen.


Und eine Bibliothek gibt es auch! Kein Wunder, dass Jesus so ein schlauer Erwachsener geworden ist. Es geht doch nichts über frühkindliche Förderung!


Falls ihr im nächsten Jahr auch solche Luxus-Ställe bauen wollt:
Material von Winkler
Jesus und Maria - Sie sind Fingerpuppen, also ganz toll zum Spielen!

Frohe Weihnachten!

christmas cracker

Dienstag, 16. Dezember 2014
Eine schnelle Bastelei -  das geht sich noch vor Weihnachten aus!


Wir haben verwendet:
Klopapier- und Küchenrollen
Seidenpapier
Bänder
Papierreste
kleine Süßigkeiten

Die Papierrolle mit Seidenpapier umwickeln und eine Seite zubinden. Mit vielen Papierschnipsel füllen, es soll ja richtig viel Mist unterm Christbaum entstehen :-)
Dazu noch Süßigkeiten und einen selbstgeschriebenen Wunsch einfüllen, zweite Seite schließen.

Tipp 1: Ich verwende nur Seidenpapier und nicht andere hübsche Geschenkspapiere, da es viel leichter reißt.

Tipp 2: Wenn ihr geschickte Kinder habt, dann ersetzt die Klopapierrollen durch selbstgerollte Kartonrollen. Die werden nicht zusammengeklebt oder fixiert. (verwendet zum Rollen Büroklammern, die dann wieder entfernt werden) Zieht man an so einem Cracker und das Papier reißt, so springen sie sofort auseinander und der Inhalt verteilt sich noch besser. 

Die Eltern werden euch so der so lieben ;-) Aber was tut man nicht alles, um andere Kulturen kennen zu lernen und die Kinder zu weltoffenen Menschen zu erziehen...

Viel Vergnügen!

Malrechnungen prickeln

Montag, 15. Dezember 2014

Malrechnungen pricken macht Spaß!
Ich mache das immer ganz am Anfang der Erarbeitung. Ausrechnen ist nicht wichtig. Ich will, dass die Kinder ein Gespür für die Malrechnungen bekommen, bevor wir uns mit einzelnen Reihen befassen.


Hunderter Punktefeld

Montag, 8. Dezember 2014

Au - Die dumme Augustine

Mittwoch, 3. Dezember 2014


Empörung, total! Herrlich! Es ist noch besser gekommen, als ich es mir gewünscht habe!

Aber mal langsam von vorn:
Das Buch von Otfried Preußler ist im Jahr 1972 erstmals erschienen. Es geht um das Thema Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.
Der dumme August ist ein grandioser Clown, seine Frau Augustine kümmert sich um die Kinder und den Haushalt.  Eines Tages muss der dumme August zum Zahnarzt und die dumme Augustine springt ein. Sie ist großartig, und das erkennen auch der Zirkusdirektor und ihr Mann.

An einer Stelle des Buches meint August:
"Bleib du mal lieber bei Guggo, Gugga ung Guggilein! Ich bin der Mann, ich muss Geld verdienen - und du bist die Frau, du gehörst ins Haus, an die Töpfe und zu den Kinder."

Mit dieser Aussage herrschten auf einmal tumultartige Zustände in der Klasse. (Und ich habe es genossen! Was ja wirklich seeeehr selten der Fall ist...) Ich musste wirklich darum kämpfen, dass sie mir weiter zuhörten und wir die Geschichte aufdröseln konnten und zu einem versöhnlichen Ende brachten.

Schön ist es, dass sich seit 1972 wohl doch einiges in den Köpfen getan hat. Die beschriebene Situation ist NICHT die Normalität für die Kinder - und das ist gut so! Trotzdem meine ich, dass der Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter noch ein langer ist. So ganz krasse Aussagen tun uns weh. Aber mal ehrlich... In vielen Familien ist es wohl immer noch so, dass die Frauen für die Kinder und Schule zuständig sind. Wie viele Väter kommen euch denn am Elternsprechtag unter? Bei mir waren es heuer 9,5%. Das ist doch verbesserungswürdig!

Die Sprechblasen sollen dem Direktor, dem  dummen August und Augustine zugeordnet werden. Diese Zitate enthalten nochmals die Essenz des Buches.


August aus Kartonrollen - in diesem Post

Die dumme Augustine
Otfried Preußler, Herbert Lentz
 Thienemann
 978-3-522-41060-1

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.
 

Ei - So war das! Nein, so!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Fuchs, Dachs und Bär streiten. Jeder sieht die Situation anders. Wer hat recht?
Das Eichhörnchen hilft. Und plötzlich ist es egal wer recht hat.

Eine Szene, wie sie jede große Pause stattfindet. Garantiert nicht nur bei mir, sondern auch bei euch.


Die Zeichnungen der Tiere findet ihr hier.



Leseblatt chs - w
Für die Zweitklässler eine Sammlung von chs - Wörtern,
da die Ausprache echt schwer ist! 

 So war das! Nein, so! Nein, so!
Kathrin Schärer
Beltz&Gelberg
978-3-407-76089-0


Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

Tabelle SLRT II

Donnerstag, 27. November 2014
Der Elternsprechtag naht mit großen Schritten. Mit meinen Zweitklässlern habe ich den Salzburger Lese- und Rechtschreibtest komplett gemacht. Um den Eltern die Ergebnisse möglichst übersichtlich erklären zu können, trage ich die Prozentränge in die Tabelle ein.



Selbstverständlich zeige ich den Eltern nur die Tabelle des eigenen Kindes! 


Und hier der Link:
Das Balkendiagramm ist 10 cm hoch. Das heißt 2cm entsprechen Prozentrang 20.


U - Und was kommt dann?

Dienstag, 18. November 2014
Lesen lernen mit Bilderbüchern

Das Buch ist herrlich skurril, ganz anders als alle anderen Bücher vom Tod. Mit einem Augenzwinkern und Lächeln lassen sich die schwersten Themen ganz einfach nehmen. Humor schafft auch eine Basis, um ganz normal über den Tod und das Sterben zu sprechen.

Das Buch ist nicht explizit christlich - es lässt alle Möglichkeiten offen. Das finde ich besonders toll!


Und was kommt dann?
Pernilla Staffelt
Moritz-Verlag
978-3-89565-110-6

Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.