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Kastanienrakete

Dienstag, 30. September 2014


Wie ihr erkennen könnt - nicht nur meine Schüler finden sie toll :-)

Eine kleine Werkarbeit, ist auch mit den Erstklässlern gut gegangen. 

 
  • In die Kastanie ein Loch bohren und Wolle in Tischbreite durchziehen.
  • Krepppapier etwa 3 cm breit schneiden.
  • Für die Kinder den Kreppstreifen in der Hälfte teilen. Meine Rakete besteht aus der ganzen Länge, ist für die Kinder aber unmöglich zu bedienen. Bei den ganz kleinen Schülern haben wir die Schnüre sogar noch etwas gekürzt, es macht keinen Spaß, wenn man sich dauernd verheddert.
  • Drei Kreppbänder zusammenfassen.


  • Nun ist Partnerarbeit gefordert. Einer hält die Kastanie und das Krepppapier. Das andere Kind macht einen festen Knoten - also zwei Schläge.
  • Nun das Papier umklappen und nochmals einen festen Knoten setzen.
  • Das Ende der Schnur verknoten
  • Fertig! Stolz ausprobieren!

Die Rakete gefällt allen Kindern gut! Manche kreieren schöne Kringel in der Luft, andere fetzten die Rakete so weit wie möglich oder so hoch wie möglich. Man kann die Rakete aber auch recht gut fangen, also gemeinsam spielen.

krank sein

Dienstag, 23. September 2014

Ich bin der Meinung, wenn ein Kind krank ist, dann soll es zu Hause bleiben und sich auskurieren. Und zwar gründlich!

Letztens erzählte mir eine Freundin folgendes: Morgen gehe ihr Kind lieber halbgesund in die Schule, denn das Nachschreiben der kompletten Schul- und Hausübung am Nachmittag stürze die Familie immer ins totale Chaos.

Meine kranken Schulkinder bekommen einen Teil der Arbeit nach Hause geschickt. Mit den Eltern habe ich am Elternabend vereinbart, dass auf keinen Fall alles nachgemacht wird, sondern nur das was die Eltern für machbar erachten. Falls jemand länger krank ist und ich etwas unbedingt nachgeholt haben möchte, dann lasse ich es die Eltern schon wissen. Wobei ich wirklich wichtige Dinge sowieso lieber selbst mit dem gesunden Kind erarbeite.

Seit heuer gibt es Postzettel, vielleicht könnt ihr eine Version davon auch brauchen.







Stellenwertkarten

Montag, 22. September 2014
Ich wurde gebeten mein Basismaterial - das ich in jeder Schulstufe verwende - zu zeigen. Die Stellenwertkärtchen gehören dazu. Damit kann ich jede Zahl zwischen 9 999 999 und 0, 000 001 legen. Und nicht mal das reicht manchen Kinder ;-)


Am oberen Bild könnt ihr die gelegte Zahl 34,18 erkennen. Bei Montessori ist der Einser der König, daher das Krönchen. Man sieht am oberen Bild auch sehr schön, dass er die Mitte ist.
Die beiden Aufbewahrungstäschchen sind aus Loden genäht, der Stellenwert ist aufgebügelt. In der linken Tasche befinden sich die Einer, Zehner, Hunderter,... bis zur Million. Im rechten Täschchen gibts die Stellen nach dem Komma.
Braucht man in der Grundschule nicht? Doch, ich schon. Nur so kann man Zeiten von Schirennen oder Benzinpreise vernünftig darstellen.

Falls ihr euch sofort zur Nähmaschine stürzen wollt - eine Änderung solltet ihr vornehmen: das Täschchen der Einer und Zehntel sollte weniger abgeschrägt sein, Diese Kärtchen rutschen gerne raus.

Wer nur die Kärtchen gerne hätte, bitte hier lang: Stellenwertkarten

Zehnerfische

Sonntag, 21. September 2014


Was könnt ihr damit machen?
  • Memory Spielen
  • ordnen lassen
  • Schnipp-schnapp spielen

Euch fallen besimmt noch viele Varianten ein! Diese hier lieben meine Schüler heiß:

Im Turnsaal (oder wo Platz ist) einen Parkour aufbauen. Ich habe als Endpunkt ein Zelt und davor einen Krabbeltunnel, Steine zum Balanciereren,...

Die Fischkärtchen habe ich 5 mal ausgedruckt, d.h. jede Zahl gibt es 10 mal. Die Kärtchen befinden sich im Zelt.

Das 1.Kind startet los. Wenn es im Zelt angelangt ist schaut es beim Fenster raus. Kind 2 würfelt mit einem Zehnerwürfel und ruft Kind 1 die Zahl zu.
Während Kind 1 den richtigen Fisch sucht macht sich Kind 2 am Weg zum Zelt. Irgendwo werden sie sich begegnen, das gibt ein riesen Hallo.
Ist Kind 2 im Zelt, streckt es den Kopf raus und Kind 3 würfelt, ruft ihm die Zahl zu.
Kind 2 sucht, Kind 3 macht sich auf den Weg.

Das geht so lange, bis die Kinder von allen Fischen 1-10 einen herausgeholt haben.

Bissl laut, aber sehr lustig!

Die Fische passen thematisch auch hervorragend zum Buch Leon Pirat.


Reime - Augenreise

Donnerstag, 11. September 2014



Zahlenhaus

Sonntag, 7. September 2014
Das Zahlenhaus verwende ich jedes Jahr Mitte der 1. Klasse und nochmals am Beginn der 2. Klasse. Mein bisheriges Layout war sehr unspektakulär, hier nun eine Überarbeitung mit Kerstins tollen Häuschen.

 
Aus diesen drei Blättern mache ich ein kleines Heftchen für jedes Kind. Eine farbige Version liegt foliert im Matheregal, die Kinder bekommen nur eine kopierte Version. Die Häuser dürfen bemalt werden.
Edit: Im Häuschen 10 fehlt ein Stockwerk... meine Kinder benutzen die Treppenstufe mit, denn "im Roboterland ist eh immer schönes Wetter!"


Wie verwende ich das Heft?
Jedes Kind kommt in der Früh mit seinem Heft zu mir und wird von mir abgefragt:
7 besteht aus 3 uuuund ...
5 uuuund ...
0 uuuund ... 
Kann es die Zerlegungen im Zahlenhaus richtig gut, dann darf es einen Stern anmalen. Wenn etwas falsch ist oder sehr lange überlegt werden muss, dann kommt dieses Haus morgen nochmals dran.
Ich hake die Abfrage auch in meiner Liste ab, denn Vertrauen ist gut - Kontrolle aber in dem Fall auch nicht zu verachten :-) 

Einen passenden Elternbrief findet ihr in diesem Post



Wortschatzkommode

Samstag, 6. September 2014

Liebe Kolleginnen, ich weiß es ist eine scheußliche Arbeit diese Kommode herzustellen - aber es lohnt sich!

Ich habe die Wörter in einem Werkzeug-Schrauben-Kisterl verstaut, die grauen Kärtchen sind die Namensgeber jeder Lade. Ich rate euch dringend jeder Lade eine Farbe zuzuweisen (z.B. fahren - blau, Satzanfänge - pink...). Es werden nämlich sehr viele Kärtchen und wenn ein Kind mal die Kiste fallen lässt... nun den Rest könnt ihr euch vorstellen.

Was müsst ihr machen?
1. Wortkärtchen ausdrucken
2. Hintergrund ausdrucken und Wortkärtchen aufkleben
3. folieren, ausschneiden ... schon fertig ;-)
Mein Tipp: Druckt euch die Wortkärtchen auf einem Etiketten-Papier aus, dann erspart ihr euch wenigsten das Einstreichen mit Klebstoff. Warum ich die Kärtchen nicht gleich bunt ausdrucke? Wörter sind auf weißem Papier immer besser lesbar. Schwierige Wörter biete ich nie auf buntem Papier an.


Wie verwende ich die Wortkärtchen?
Zum Beispiel bei der Überarbeitung von Ausätzen: Nimm dir die Lade "sprechen" und finde vor jeder direkten Rede einen Ersatz für sagte.
Oder eine schnelle Guten-Morgen-Wortschatz-Runde: Jedes Kind zieht ein Kärtchen und macht einen Satz damit. Wer sein Wort nicht kennt sucht sich Nachbarschaftshilfe. Geht zack zack - und viele neue Wörter kommen ins Hirn!
Für Zwischendurch: Auftragskärtchen und eine Lade. Nur legen, nicht aufschreiben

 





Bei Materialwiese gibt es eine Weiterbearbeitung meiner Kärtchen. Dort könnt ihr sie mit buntem Rahmen finden.

L - Leon Pirat

Mittwoch, 3. September 2014
Ich habe ein sehr gepaltenes Verhältnis zu Piraten. Das sind Räuber - und rauben finde ich einfach nicht gut. 

Aber Kinder lieben Piraten heiß - und ich liebe Christine Nöstlinger. Deshalb hat es dieses Buch auch auf meine Lesen-lernen-mit-Bilderbüchern Liste geschafft.
Außerdem sind die Illustrationen zuckersüß (auf den Arbeitsblättern darf ich sie jedoch leider nicht verwenden). Vorallem aber ist der Inhalt des Buches wundervoll (Nöstlinger eben!): Leon möchte seinen Papa nicht enttäuschen. Also tut er das, wovon er erwartet, dass sein Papa es erwartet. Ge-ni-al!







 Fische Blanko


 
Spielplan
Mein "Würfel" ist eine Zündholzschachtel mit zwei Kammern. Gefahren wird das, was im versteckten Teil ist - also muss man rechnen ;-)





Christine Nöstlinger, Thomas M. Müller
Beltz & Gelberg
9783407760791



Links:
Schiffe aus Waffeln und Äpfeln - hier 
Spiele - hier
Ausmalbilder - hier und da 
Punkte verbinden 1 bis 88 - hier


Die nervige Feststellung zum Schluss:
Das ist meiner Meinung nach keine Werbung. Ich habe das Buch selbst bezahlt, ich bekomme nichts für diesen Post. Das ist ein Bericht aus meinem Klassenzimmer. Eine Idee. Die kann man mitnehmen oder auch nicht. Ich habe weder vom einen noch vom anderen Profit.

Autogrammjäger

Montag, 1. September 2014
 


Bei jeder Tätigkeit soll nur ein Kind unterschreiben.
Man soll so viele verschiedene Unterschriften wie möglich sammeln.
Meiner Erstklässler dürfen morgen ganz oft ihren Namen schreiben! Danke Marlene, für diese Idee!